Endlich schöner, schlanker, straffer!

Ihr wollt einen schlanken, muskulösen und straffen Körper und habt euer Ziel trotz unzähliger Diäten und Fitnessprogramme noch nicht erreicht? Dann lest euch mal meinen heutigen Blogpost zum Thema „Endlich schöner, schlanker, straffer“ durch.

Viele Menschen wollen es nicht wahr haben und es klingt im ersten Moment ja auch überhaupt nicht logisch: „Fangt an, endlich mehr zu essen! Nur dann könnt ihr eurer Vorstellung vom Traumkörper näher kommen.“ Aber ich sage euch eins: Genau das ist der Schlüssel zum Erfolg (natürlich in Kombination mit dem richtigen Training)!

Ich habe selber viel, viel zu lange im Kaloriendefizit gegessen und mich gewundert, warum sich an meiner Figur nichts mehr ändert. Ich habe trainiert wie eine Verrückte – mindestens 4-5 mal pro Woche – habe aber immer sehr genau darauf geachtet, dass ich mein Kalorienziel von ca. 1700 kcal (bei einer Körpergröße von 173cm) nicht überschreite. Dass so ein Kaloriendefizit für einen kurzen Zeitraum, zum Beispiel für eine Wettkampfdiät, okay ist, ist ein anderes Thema. Aber jedem von uns sollte inzwischen klar sein, dass es alles andere als gesund ist, über mehere Monate ein extremes Kaloriendefizit zu fahren.

Warum ist ein zu großes Kaloriendefizit ungesund?

Ganz einfach! Der Körper hat einen gewissen Grundumsatz, das heißt er verbraucht eine gewisse Menge an Kalorien (was nichts anderes als Energie ist) nur für die körpereigenen Funktionen, also für das Überleben. Das kann man sich so vorstellen wie ein Auto, das auf einer ebenerdigen Straße fährt. Es braucht Sprit, damit es einfach geradeaus rollen kann.

Jetzt kommt noch ein Leistungsumsatz dazu, denn jeder von uns geht im Laufe des Tages gewissen Tätigkeiten nach, sei es gehen, stehen, arbeiten oder natürlich Sport. Um diese Tätigkeiten zu bewältigen, braucht der Körper ebenfalls Energie in Form von Kalorien. So wie das Auto, das ab und zu an Ampeln neu anfahren muss oder beschleunigen muss, wenn es ein anderes Auto überholen will. Es braucht dann mehr Sprit.

Wenn wir dem Auto nicht genug Sprit zur Verfügung stellen, bleibt es stehen. Wenn wir dem Körper nicht genug Energie zur Verfügung stellen, muss er seinen Energieverbrauch herunterfahren und auf andere Energiequellen zurückgreifen und das sind an allererster Stelle unsere Muskeln. Die sind für den Körper nämlich zunächst einmal nur unnötiger Ballast, den er mit sich herumschleppen muss. Sie sind weniger nützlich als zum Beispiel Fett, denn das braucht der Körper, um sich warmzuhalten. Wenn wir also zu wenig Kalorien zuführen, baut der Körper Muskelmasse ab. Bei dem Wunsch nach einem schlanken und trainierten Körper ist das natürlich eher kontraproduktiv. Zudem baut er schneller Fett auf, weil er in einer Art Notzustand ist und erstmal alles ansetzt was er kriegen kann.

Durch das Herunterfahren des Energieverbrauchs passiert folgendes: Der Stoffwechsel schläft ein. Wir haben nun also einen niedrigeren Grundumsatz als normalerweise. Jetzt kommt der Jojo-Effekt ins Spiel.

Was ist der Jojo-Effekt?

Der Jojo-Effekt tritt häufig dann auf, wenn Menschen Diäten machen. Denn dann essen sie über einen gewissen Zeitraum viel zu wenig wodurch der Stoffwächsel einschläft und der Grundumsatz sinkt. Fangen sie dann an, wieder „normal“ zu essen, haben sie logischerweise einen größeren Kalorienüberschuss als vor der Diät. Folglich nehmen sie schneller wieder zu und haben am Ende mindestens das gleiche Gewicht wie vor der Diät wieder auf den Rippen. Das ist übrigens auch ein Problem vieler Wettkampfathleten, die nach ihrer Wettkampfdiät mit der schnellen Gewichtszunahme zu kämpfen haben…

Aber ich schweife vom Thema ab! Wenig essen ist natürlich auch deswegen ungesund, weil unsere Leistungsfähigkeit dadurch sinkt und auch unsere Konzentration und das Denkvermögen können schwächer werden.

Mit Kalorienüberschuss zum Wunschkörper

Wer Muskeln aufbauen will, der muss viel essen. Und wer viele Muskeln hat, der hat einen höheren Grundumsatz. Das bedeutet: Je mehr fettfreie Muskelmasse jemand hat, desto mehr Kalorien muss er zu sich nehmen, um seinen Kalorienüberschuss zu halten. Man sollte seine Kalorienbilanz also stetig an seinen Körperbau und natürlich an seine Ziele anpassen.

Ich habe bei mir selber gemerkt, dass ich mit einem moderaten Kalorienüberschuss viel bessere Ergebnisse erzielen kann, dass ich leistungsfähiger im Training bin und es mir auch so einfach besser geht, weil ich keinen Hunger habe. Es klingt skuril, aber seitdem ich etwa 300 kcal mehr am Tag esse ist mein Bauch flacher geworden 😀

Viele Mädels denken immer: Je weniger ich esse, desto mehr nehme ich ab. Aber das ist ein Irrtum. Ihr schadet eurem Körper damit einfach nur und werdet niemals einen straffen und schön geformten Körper mit 1000 Kalorien am Tag erreichen können!

Ich hoffe, dass euch dieser Blogpost ein wenig helfen konnte und freue mich, wenn ihr mir mal eure Erfahrungen zu dem Thema berichtet 🙂

Comments

  1. Janina says:

    Hey 🙂 Danke für den Blogspot und schön zu wissen, dass wir gemeinsam an einem Strang ziehen und versuchen den Mädels klar zu machen, dass sie essen Müssen und wie ungesund so ein Riesen Defizit ist!
    Ich kenne es selbst von mir- habe den Fehler damals auch gemacht und noch viel erschreckender war zu sehen, wie ich psychisch instabil wurde und keinerlei Lebensfreude mehr hatte …
    Mädels esst und lebt!

    1. Sarina says:

      Hallo Janina,
      lieben Dank für dein positives Feedback 🙂
      Ich denke auch, dass diese Erfahrung nicht jeder machen muss 😉 aber in die Lowcarb Falle z.B. tappt ja leider fast jeder am Anfang erstmal :/
      Ernährst du dich nach einer bestimmten Ernährungsform?
      Lg, Sarina

      1. Janina says:

        Hey 🙂
        Ja das denke ich auch aber leider gibt es viel zu viele „fallen“ die das falsch publizieren. Ich ernähre mich nicht nach einer bestimmten Form, solange es in meine Makros passt bzw wenn ich es nicht ganz so eng nehme in meine Kalorienbilanz ist alles erlaubt – natürlich hauptsächlich gesund aber #balanceisthekey

        1. Sarina says:

          Hi Janina,
          ja das sehe ich genauso wie du. Wenn man sich nichts verbietet, ist es auch leichter, das über einen langen Zeitraum so zu machen und sich gesund zu ernähren 🙂
          LG, Sarina

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