Die Fitnessküche: Gesund und trotzdem lecker

Ich kann mich noch ganz genau an mein erstes Frühstück erinnern, das ich gegessen hab, als ich mich entschied, mein Leben umzukrämpeln: Haferflocken mit Wasser und Zimt aufgekocht, dazu Himbeeren und ein paar gehackte Mandeln. Es war in der Uni, es war in einer Tupperdose, es schmeckte… nach nichts 😀

Düdüm, voll der Fail! Die Enttäuschung war groß, weil das essen doch alle immer so, dachte ich, und denen scheint es ja auch zu schmecken. Aber ich hab mir nichts anmerken lassen und dachte mir „Okay, gesund schmeckt anscheinend nicht so geil..das muss wohl so sein“.

FALSCH!

Dass gesund auch lecker schmecken kann, habe ich erst nach einigen Wochen bis Monaten herausgefunden – und jetzt will ich nie wieder was anderes! Durch Youtube-Videos und vor allem durch Instagram bin ich immer wieder auf interessante Rezepte gestoßen, die ich versucht habe, nachzumachen – mal mehr und mal weniger erfolgreich. Mit der Zeit habe ich selber ein Gespür dafür bekommen, welche Lebensmittel zusammen passen, welche Nährwerte sie haben und wie ich sie am besten kombiniere, damit sie in meine Makros passen und ich sowohl Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette optimal abdecke.

Dank der vielen Produkte, die es inzwischen gibt, kann man aus jedem gesunden Essen ein leckeres Festmahl zaubern! Bei Food4Champs findet man zum Beispiel viele Sorten von Flavedrops, mit denen man Haferflocken und alles mögliche süßen und aromatisieren kann. Zuckerfreie Schokosoße, Erdnussbutter, Grillsoße, Salatdressing, Schokocreme oder Süßigkeiten aller Art machen einem das Leben um einiges leichter. (Wenn Euch mal ein Beitrag zu meinen Lieblingsprodukten interessiert, dann lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen)

Dadurch, dass ich mich so intensiv mit dem Thema Ernährung und Fitness auseinandergesetzt habe und mir so viel Wissen angeeignet habe, kam mit der Zeit immer mehr die Experimentierfreudigkeit, neue Sachen auszuprobieren und eigene Rezepte zu kreieren. Inzwischen kann ich mich zwischen all den leckeren Rezepten (von denen Ihr einige ja auch hier auf dem Blog findet) kaum noch entscheiden, welches ich am besten finde 😀

Ich merke oft, dass viele Leute immer noch glauben, dass Menschen, die Fitness machen, den ganzen Tag nur Salat essen oder prinzipiell Sachen, die nicht schmecken. Oft werde ich gefragt „Wann isst du endlich wieder normal?“ Dazu kann ich nur sagen: „Wann fängst du endlich an, normal zu essen?“. Was ist denn schon normal? Ist es normal, zweimal die Woche bei McDoof oder irgendeiner anderen Fastfoodkette zu essen? Ist es normal, sich abends vor dem Fernseher eine Tüte Chips nach der anderen reinzuhauen? Ist es normal, jeden Tag einen Liter Cola zu saufen und jedes Wochenende Alkohol? Für mich nicht! Für die Gesellschaft leider schon.

Deshalb liegt es mir am Herzen, Euch darauf aufmerksam zu machen, dass gesundes Essen nicht heißt, dass man nicht satt wird, dass es nicht schmeckt oder dass man auf irgendetwas verzichten muss. Gesund Essen heißt für mich, seine Lebensmittel sorgsam auszuwählen, sich damit zu beschäftigen und vor allem ausgewogen zu essen. „Dafür hab ich keine Zeit“ ist so ziemlich die beliebteste Ausrede, die mir dazu einfällt. DAS IST QUATSCH! Gesund essen braucht nicht viel Zeit. Man kann vorkochen, man kann sich gesunde Snacks für die Arbeit oder die Schule mitnehmen.. Und die Zeit, die man darin investiert, investiert man in seine Gesundheit und in seinen Körper. Und das ist ja wohl die beste Investition aller Zeiten, oder?

Was denkt Ihr darüber? Kocht Ihr Euer Essen vor oder seid Ihr lieber spontan? Was ist Euch bei der Ernährung am wichtigsten?

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